Was übernehmen GKV und PKV für die Selbsthilfegruppen?

SEKIS: Gesetzliche und Private Krankenversicherung zu nichts verpflichtet

Willkommen auf sekis-bonn.de, der früheren Webseite des Bonner Ablegers von SEKIS, der Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle in Berlin. Hier finden Sie wichtige Informationen über das Projekt SEKIS, Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen. Für Menschen die Unterstützung im Bonner Raum suchen, gehts hier lang.

Was ist SEKIS?

Krankenversicherung übernehmen nur indirekt Kosten für Sekis

Foto: © dengess / depositphotos.com

SEKIS ist die Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle in Berlin. Die Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, jede Form von Selbsthilfe zu fördern. Die Kontakt- und Informationsstelle unterstützt Menschen, die mit Problemen zu kämpfen haben und auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe sind.

Außerdem sieht sich SEKIS auch als Vermittlungsstelle für alle Menschen, die Anderen bei der Problembewältigung helfen möchten, indem sie beispielsweise Selbsthilfegruppen organisieren oder sich selbst sozial engagieren wollen, indem sie ihren Mitbürgern helfend unter die Arme greifen.

Eine feste Zielgruppe hat SEKIS nicht. Hilfesuchende können sich mit jedem Anliegen an SEKIS wenden, sei es Hilfe bei psychischen Problemen, sozialen Schwierigkeiten, Drogenabhängigkeit oder Pflegebedürftigkeit. Sowohl Betroffene, als auch Angehörige können sich an SEKIS wenden, und natürlich wie bereits erwähnt, jeder, der in irgendeiner Form seine Hilfe zur Selbsthilfe anbieten möchte.

Was übernimmt die PKV und GKV: Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe und Pflege

Selbsthilfe ist zunächst Hilfe für sich und von sich selbst, das lässt sich aus den Namen ableiten. Selbsthilfeleistungen wie der Besuch oder das Organisieren von Selbsthilfegruppen werden daher auch nicht von den Krankenkassen übernommen. Dafür sind gesetzliche Krankenkassen dazu verpflichtet, Selbsthilfevereinigungen finanziell zu fördern. Die vorgeschriebene jährliche Fördersumme beträgt nur 57 Cent pro Versicherungsnehmer. Obwohl es nach wenig klingt ist diese Förderung äußerst wertvoll, denn so kommen jährlich in etwa 40 Millionen Euro zusammen.

Private Krankenversicherungen müssen die Beiträge für die Selbsthilfeförderung nicht entrichten, entschließen sich aber oft freiwillig dazu. Im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenkassen haben Versicherungsnehmer privater Krankenversicherungen je nach Tarif oftmals Anspruch auf bestimmte Leistungen auf dem Gebiet der Selbsthilfe.

Der Besuch von Selbsthilfegruppen wird in der Regel von privaten Krankenversicherungen nicht bezahlt. Es fallen schließlich ja auch keine Kosten außer den eventuellen Fahrtkosten an. Was eine private Krankenversicherung allerdings häufig unterstützt, sind alternative Heilmethoden. Wer sich nicht an einen psychologischen Psychotherapeuten wenden und stattdessen lieber einen Heilpraktiker konsultieren möchte, bekommt die Kosten dafür oftmals erstattet.

Ähnliches gilt für andere Bereiche alternativer Heilmethoden. Die meisten privaten Krankenversicherungen bieten Zusatzversicherungen an, die eine ganze Reihe solcher Selbsthilfemaßnahmen bezahlen. Da die Leistungen der verschiedenen Anbieter teilweise sehr unterschiedlich sind, lohnt es sich, gut die privaten Krankenversicherungen zu vergleichen.

Wer damit Probleme hat oder die ganzen Fachausdrücke nicht versteht, kann sich sicherlich bei einer Selbsthilfestelle wie SEKIS helfen lassen. Das gilt auch für Informationen über mögliche Hilfe zur Selbsthilfe in der Pflege, beispielsweise die heimische Pflege von Angehörigen oder körperlich beeinträchtigten Kindern.

Selbsthilfe: Kontakt zu SEKIS

Wer jemandem helfen und Selbsthilfe anbieten möchte, kann sich jederzeit bei SEKIS melden. Das gilt selbstverständlich auch für jeden, der nach Hilfe sucht und nicht weiß, wie oder wo er mit der Selbsthilfe anfangen soll. SEKIS ist zwar ein Berliner Projekt, doch wird man dort sicherlich niemanden von woanders abweisen, sondern vielmehr dabei helfen, Selbsthilfeeinrichtungen in der Nähe des eigenen Wohnorts zu finden.

So erreichen Sie SEKIS:

SEKIS Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle

Bismarckstraße 101

10625 Berlin

Telefon: 030 8926602

Fax: 030 89028540

Email: sekis@sekis-berlin.de

Webseite: www.sekis.de